Käthe Kollwitz - Namensgeberin der Schule

 

Unsere Schule ist nach der bedeutenden Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz benannt, die in ihrem Leben Zeichen für die Nachwelt gesetzt hat.

 

Wer war Käthe Kollwitz?

Käthe Kollwitz wurde am 08.07.1867 in Königsberg geboren.

Sie studiert an der „Zeichenschule für Damen“ in Berlin und absolviert ein Malstudium in München.

Ihre Zeichnungen und grafischen Folgen zeigen von Anfang an einen eigenen ausdrucksstarken Stil, der von menschlichem Mitgefühl für das Volk geprägt war und Kritik an  der Gesellschaft übt.

Zwischen 1921 und 1924 erstellt sie politische Plakate und Flugblätter zur Bekämpfung der Nachkriegsnot und Warnung vor neuem Krieg.

1929 erhält sie den Orden für den Frieden der Wissenschaft und Künste.

1933 wird sie aus der Akademie ausgeschlossen, erhält Ausstellungsverbot und lebt bis zu ihrem Tod in weitgehender Isolation.

In ihren letzten Werken setzt sie sich intensiv mit dem Thema „Tod“ auseinander.

Sie erlebt selbst zwei Weltkriege und den Tod naher Familienangehöriger. 

Am 22.04.1945, wenige Tage vor Kriegsende, stirbt Käthe Kollwitz in Moritzburg bei Dresden.

 

Schriftverkehr Käthe Kollwitz

Im Mai 2008 erhielt die Käthe-Kollwitz-Schule einen Brief  aus Leinfelden -Echterdingen mit überraschendem Inhalt. Beim Aussortieren alter Unterlagen geriet dem Absender eine von Käthe Kollwitz geschriebene Postkarte vom 01.02.1919 in die Hände, die an seine in Mannheim wohnende Mutter adressiert war. Die beiden Frauen waren befreundet. Frau Kollwitz war auch die Patentante seines jüngeren Bruders. Ein von Käthe Kollwitz handgeschriebener Briefumschlag, der die Namensänderung der Mutter durch Eheschließung dokumentierte, war ebenfalls beigefügt.

Die Originalunterlagen sind in unserer Schule einzusehen und wir danken nochmals ganz herzlich.

   
   
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